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Die Teeseite des Lebens...

Die Katze auf dem Dach

59 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Blickwinkel von rg Sonntag 7. Juni 2009

Die Katze

von Roland Gehweiler
Nur am Rande bemerkt man dass die Realität, sich eigenartigerweise
verschieden und unterschiedlich zu offenbaren vermag, das hat jeder schon
einmal erlebt. So, was soll das also alles?

Wir sehen die Dinge und Menschen durch unsere Brille und unsere Filter.
Was ist wirklich wahr, was bilden wir uns ein?
Wo ist die Grenze zum Allgemeingültigen und wo entdecken wir neue Konturen
der Wirklichkeit? Alles scheint zu zerfließen und überzugehen in eine
neue unbekannte Dimension. Wer liegt richtig, wer weiß, was da tatsächlich
passiert?

Die Katze auf dem Dach schaut und beobachtet was da geschied, mehr nicht.
Wir aber bewerten, wiegen ab, stellen gegenüber und vergleichen.
Wir verlieren die Klarheit und verstricken uns in Spekulationen wie etwas
sein könnte. Was ist Wahrnehmung? Nehmen wir wahr oder interpretieren wir nur? (Mehr…)



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Die Wiederbegegnung mit der Kultur

97 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Gesellschaft von rg Dienstag 26. Mai 2009

Wiederbegegnung mit der Kultur

von Roland Gehweiler

Wir stehen am Scheideweg, tatsächlich und in diesem Augenblick. Die Wiederbegegnung mit der Kultur bedeutet eine Rückbesinnung auf die Werte, die eine Lebensgestaltung anstrebt, die sich in der “Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen einer Gemeinschaft” zum Ausdruck bringt.

Wie finden wir den Weg, um unsere menschliche Gesellschaft und Kultur im Kontext mit allem was lebt, auszudrücken? Haben wir die Kraft und die Ausdauer an uns selbst zu arbeiten, die Veränderung, die in uns drängt, anzunehmen?

Zeitgeist und Kultur - Die Wiederbegegnung

Wir stecken fest in unserer Wahrnehmung der Welt. Wir stecken fest in unserem
so genannten Selbstbild. Wir nehmen uns wichtig und meinen es ernst. So ernst, dass wir in den engsten Beziehungen stagnieren und unser selbstverliebtes Image pflegen als ginge es ums Leben. Festhalten um jeden Preis. Was uns fehlt, ist die Kultur der künstlerischen Gestaltung in und für die Gemeinschaft. Wir müssen wieder lernen aus der Gleichförmigkeit heraus zu brechen und uns gegen eine Kultur der Uniformität zu stellen. Jedes menschliche Wesen auf dieser Erde, und es sind unglaublich viele, ist ein Unikat, ein Ausdruck der Vielfalt in diesem Kosmos des Wandels. Wenn wir uns öffnen für die Wiederbegegnung mit der Kreativität und Kultur, dann können wir neue und andere Visionen und Werte entwickeln, hin zu einer menschlichen und schöpferischen Gesellschaft. (Mehr…)



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Eine Vision der Wirklichkeit

102 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Netzwerker von rg Donnerstag 21. Mai 2009

Weimarer Visionen

Stellen Sie sich vor: Menschen kommen zusammen, um gemeinsam Zukunft zu entwerfen. Stellen Sie sich vor: Menschen kommen zusammen, um sich gegenseitig zu ermutigen und zu bestärken. Stellen Sie sich vor: Menschen kommen zusammen, um inspirierende Zukunftsentwürfe in die Tat umzusetzen.

Das sind die Weimarer Visionen: Ein Zukunftslabor, in dem ausgelotet wird, wie Leben, Menschsein, Arbeiten, Wirtschaften und Erschaffen künftig aussehen werden. Es gibt nicht hier die Experten und dort die Zuhörer, sondern nur aktive Teilnehmer - oder besser: Teilgeber. Also Akteure, die ihre Talente, ihr Wissen und ihr Können einbringen. Alle arbeiten gemeinsam an einem Kraftfeld, aus dem Neues entsteht: Inspirierendes, Bewegendes, Menschliches, Revolutionäres, Wahrhaftes, Amüsantes, Sinnvolles, auf jeden Fall Richtungsweisendes.

Die Weimarer Visionen wollen geistige Heimat sein. Sie sind dem Erbe des Humanismus verpflichtet. Sie wollen MenschSein im tiefsten und im höchsten Sinn verstehen und verwirklichen. Sie wollen den nächsten Schritt der Entwicklung unserer Gesellschaft und Kultur mitprägen. So werden die Weimarer Visionen zum Durchlauferhitzer, zum Katalysator für Ideen auf ihrem Weg in die Realität. (Mehr…)



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Alles in ein Buch

92 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Literatur, Texte von sg Donnerstag 14. Mai 2009

El Hierro - Canarias

von Siegfried Fastus

Schreib alles in ein Buch,
Das sich am Ende noch an dich erinnert.
Reim dir dein Leben nur zusammen
Und bade dich
In tausend schönen Bildern -

Das wahre Glück beschreibt sich ganz von selbst.

Ach, wie ein heiliger Strom
Kommt mir die Sprache vor,
Die jenes Denken prägt:
Schreib alles in ein Buch,
In tausend schönen Bildern
Und bade dich -

Wer heute nicht mehr singen mag,
Kann morgen schon verstummen.

© Foto Roland Gehweiler



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Wie würde es aussehen?

305 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Gesellschaft, Blickwinkel von rg Mittwoch 11. März 2009

Global Oneness Project

von Roland Gehweiler
Was wäre, wenn die Welt in der wir leben unsere höchsten Potentiale wiederspiegeln und verkörpern würde? Wie würde die Welt aussehen? Die Strukturen unserer modernen Gesellschaft beginnen zu bröckeln, es reicht nicht, immer wieder mit den gleichen Lösungen zu antworten. Wann sind wir endlich all den bisherigen Lösungsvorschlägen überdrüssig und müde? Wir sind aufgerufen, die ungeprüften Annahmen und Grundlagen unser Zivilisation zu hinterfragen und neu zu definieren.

Eine Video-Botschaft vom Global Oneness Project
Diese 25-minütige Retrospektive fordert uns zum Nachdenken über den Zustand der Welt auf. Ein Aufruf, einer bisher beispiellosen globalen Transformation unserer menschlichen Gesellschaft Gehör und unsere Aufmerksamkeit zu schenken. (Mehr…)



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Über die Notwendigkeit einer integral-ökologischen Politik

570 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Gesellschaft, Öko-Welt von rg Montag 26. Januar 2009

Connected

Von Sabine Melchiori /Hardy Fürch
Die Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen sind global in nie gekanntem Ausmaß gefährdet. Derzeit müssen sich 6,2 Milliarden Menschen die begrenzten Ressourcen teilen, 2030 werden es ca. 8 Milliarden sein. Das Bevölkerungswachstum einerseits und die neoliberal ausgerichtete und ökologisch eher destruktive Globalisierung andererseits führen zu einem exzessiven Verbrauch der Ressourcen der Erde. Wird dieser galoppierende Prozess nicht aufgehalten, wird ein Großteil aller Tier- und Pflanzenarten in wenigen Jahren unwiederbringlich ausgerottet sein. Die Menschheit steht daher zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor ihrer bislang größten Herausforderung: die Biosphäre und damit ihre eigene Lebensgrundlage zu retten. (Mehr…)



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Der Rote Faden

638 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Literatur, Texte von sg Freitag 23. Januar 2009

Red Line

von Siegfried Fastus
Nimm nun du, oh Mensch, dem Theseus gleich,
Den roten Faden wieder auf,
Hinab geworfen in der Liebe Streben,
dank Ariadne kluger Tat,
Um dich hinaus zu führen
Aus deinem Sinnenweltenlabyrynth,
Ins Leben.

Gefangen bist du allemal in deinen engen Mauern,
dies ist dein Leid und auch dein Sehnen,
befeuert von dem einen selben Stoff,
Der Angst, dem Wunsch nach Sicherheit,
Letztlich dem Drang zum Überleben.

Nimmst du, oh Mensch, den Faden, ganz tapfer
Und seiner Farbe folgend wieder auf,
Tu dies mit Gottvertrauen,
Trotz aller Sorgen, Zweifel oder Klagen,
Ein neues Haus wirst du erbauen,
Das dann dem Plan der Seele eher mag behagen. (Mehr…)



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